Im Ruhestand können Sie Ihre neu gewonnene Freizeit für Reisen, kulturelle Veranstaltungen oder auch sportliche Aktivitäten nutzen. Vielleicht möchten Sie auch gerne wieder Ihren alten Hobbies nachgehen? Der Haushalt und auch die Gartenarbeit fallen dabei für viele eher selten in die Kategorie FreizeitInsbesondere, wenn solche Arbeiten immer schwerer zu bewältigen sind.  Doch wie finden Sie die passenden Services, die Ihren Alltag erleichtern?

 

Den Haushalt zu führen wird im Alter oft unterschätzt. Gerade das Staubsaugen und Putzen fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer und ist nicht selten mit Schmerzen verbunden. Tatkräftige Unterstützung muss her! Aber wie? Schauen Sie sich in der Nachbarschaft um. Vielleicht haben Sie ein Nachbarskind im Teenageralter, das sich gerne das Taschengeld etwas aufstocken möchte. Oder die nette Putzhilfe, die Ihnen Ihre Bekannte wärmsten ans Herz gelegt hat und die sogar noch über freie Kapazitäten verfügt.

 

Grundsätzlich gilt, dass Sie eine Haushalts- oder Gartenhilfe nicht schwarz beschäftigen sollten. Abgesehen von Schülern, die sich quasi ihr Taschengeld mit einem kleinen Nachbarschaftsdienst aufbessern, sollten Sie den legalen Weg wählen. Andernfalls könnten Ihnen Bußgelder und Steuernachzahlungen drohen. Auch eine Versicherung für Unfälle bei Haus- und Gartenarbeit gibt es nur bei einer offiziellen Beschäftigung von freiberuflichen Reinigungskräften und Gärtnern.

 

Aushänge und Online-Aufrufe

 

Sollten Sie auf der Suche nach einer „Putzfee“ sein, versuchen Sie es doch mal mit einem Aushang im nächstgelegenen Supermarkt. Meldet sich dann eine vertrauenswürdige Person bei Ihnen melden, können Sie sich auch gleich sicher sein, dass diese in Ihrem direkten Umfeld wohnt. Damit entfallen schon einmal die Anfahrtskosten. Aber auch im Internet lassen sich bei bekannten Portalen wie Ebay Kleinanzeigen, Inserate veröffentlichen.  Auf den Portalen bookatiger.com, helping.de und putzchecker.de finden Sie ganz leicht Personen, die sich zuverlässig um Haus und Hof kümmern.

 

Nicht nur der Haushalt kann im Alter zum Problem werden. Auch der wöchentliche Lebensmitteleinkauf kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Dafür gibt es auch speziell auf Senioren ausgelegte Services, die dafür sorgen, dass sie, auch ohne selbst den Kochlöffel zu schwingen, ein preiswertes und gesundes Essen auf den Tisch bekommen. Die ersten Anlaufstellen für einen Mittagsmenüservice sind die Malteser, die Johanniter, die Caritas und das DRK. Diese wohltätigen Organisationen bieten in vielen Städten einen Mittagsmenü-Service an, bei dem Senioren verschiedene Gerichte zur Auswahl stehen. Wenn Sie allerdings lieber selber kochen, so bieten Supermärkte wie Rewe und Edeka mittlerweile einen Lieferservice an, der Ihnen das Einkaufen abnimmt.

 

Sie denken über Ihre Wohnalternativen im Alter nach? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14135/umfrage/deutschland-anteil-senioren-an-der-bevoelkerung/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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